Vom Nimmerland in die weite Welt

Kata Tjuta & Kings Canyon

Skorpion, urgh..
The Wind of Valleys
Guckguck, wer da?
Nach einer letzten Nacht am Uluru hatten wir auch am morgen Glück mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und Frühstück auf einem verlassen Parkplatz mit dem Uluru im Hintergrund. Dann haben wir uns auf den Weg zum Kata Tjuta (The Olgas) gemacht, die aus der Ferne aussehen wie Homer Simpson, der auf dem Boden liegt. In der Mittagssonne sind wir insgesamt nur 5 km in den Felsformationen gelaufen, aber mir hat das extrem zu schaffen gemacht. Ich würde sagen, dass ich eine Art Hitzeschlag hatte, 2Liter in zwei Stunden habe ich noch nie getrunken, so knall rot war ich auch noch nicht und auf "Normal-Temperatur" zurück zu kommen hat auch länger als üblich gedauert. Henry hat mir währenddessen wieder geholfen, gesagt wann ich Pause machen soll - bin ja eher der Typ, der nicht immer weiß wann es Zeit für eine Pause ist. Nach der Anstrengung sind wir zum Kings Canyon gefahren, bzw unsere letzte gemeinsame Nacht haben wir im Kings Creek am Lagerfeuer mit Scorpionen, unendlich vielen Ameisen und vielen Sternschnuppen verbracht. Wir konnten die Milchstraße und abertausende Sterne sehen. Grandios, wenn man die Möglichkeit hat draußen zu übernachten!
The Olgas im Hintergrund
Fast die ganze Gruppe :)
Kings Canyon











Planschi,planschi ;-)
Für den 6km langen Rundgang im Kings Canyon am nächsten und letzten Tag haben wir sage und schreibe 4 Stunden gebraucht - laut meiner Füße war das etwas zu lang. Aber es lohnt sich! Super schöne Gesteinsformationen, Ausblicke und der "Garden of Eden" lohnt sich auf jeden Fall für eine Abkühlung! So herzhaft und glücklich gelacht habe ich bis jetzt in Australien noch nicht ;-) Die Temperaturen waren auch vollkommen okey, da wir oben auf den Felsen eine schöne Brise hatten und im Ende nicht ganz so viel klettern mussten. Somit war die Tour offiziell beendet. Wir fuhren nach Alice Springs, wo fast alle in dem gleichen Hostel eincheckten. Zum Abschluß gingen wir alle zusammen bei Annie´s Place essen. Glücklicherweise hatte Henry dort sein Zimmer, also konnten Regine und ich in seinem Bett schlafen, während alle anderen sich bis halb 2 nachts unterhielten. Wir beide waren nämlich vollkommen k.o. Der Abschied zwischen Henry und mir war sehr, sehr emotional. Obwohl er 68 Jahre alt ist und ich 19 sind wir sehr gute Freunde geworden, wir sehen uns nicht wie Opa und Enkelkind (davon hat er nämlich genügend). Er hat sich immer zu mir gesetzt, wir haben uns sehr gut unterhalten, viel gelacht - so ein wunderbarer Typ! Dementsprechend haben wir ein paar Tränchen verdrückt, ich etwas mehr, da er mir auch noch ein Weihnachtsgeschenk gegeben hat (was ich natürlich noch nicht geöffnet habe). 
Sonnenaufgang am Uluru
Ich denke, dass ich ihn mal in England besuchen werde :-) Genauso wie Teis, der mir auch ein guter Freund geworden ist!


Das "Vergiss Mein Nicht" dieser Woche ist mein eigenes, gutes Bett.


Liebste Grüße,
eure Laura  

2 Briefchen nach Nimmerland:

  1. Hallo Laura!

    Toller Text.
    Tolle Fotos.
    Tolles "Kuesschen".

    Und natuerlich Frohe Weihnachten.

    lg Bert

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