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| Die deutschen Mädels |
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| Die Deutschen und Teis |
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| Der Uluru bewölkt |
Am dritten Tag ging es wieder früh raus, da wir zu "The Breakaways" fahren wollten, um den Sonnenaufgang mitzuerleben. Also hieß es, um halb 6 Abfahrbereit
zu sein. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, da wir auf einer
Hügelkette standen und freie Sicht auf weitere rote,weiße,orange Hügel
und die Weite des Outbacks hatten. Die Morgenmuffel unter uns waren dementsprechend auch schnell hellwach, als die Sonne ziemlich schnell zu steigen begann. Weitere 730km bis zum Uluru waren angesagt. Womit ich überhaupt nicht gerechnet habe, war Regen im Outback. Den hatten wir tatsächlich an mehreren Tagen immer mal wieder. Kurz bevor wir unser Camp in Yulara
erreichten haben wir noch eine Karawane bestehend aus 11 wilden Kamelen
gesehen, die am Straßenrand entlang liefen :-) Im Camp angekommen ging
es direkt weiter zum Uluru,
da zeitlich der Sonnenuntergang bevorstand. Der hat sich leider als
Reinfall herausgestellt, da es zu bewölkt war. Nichtsdestotrotz hat es
trotzdem Spaß gemacht, da die Gruppe gut drauf war und wir, die
deutschen Mädels, angefangen haben zusammen Fotos zu machen. Auch am
nächsten Tag sind wir wieder früh aufgestanden, um hoffentlich einen
schönen Sonnenaufgang um halb 6 morgens zu erleben. Aber nein, wieder nix.
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| Frühstück bei "The Breakaways" |
Stattdessen gab´s wieder Regen und einen grauen Himmel. Passend zu meiner Stimmung muss ich sagen. Am vierten Tag war ich etwas energielos und müde. Teis und Henry haben das natürlich mitbekommen, weil wir die meiste Zeit zusammen verbracht haben. Also was macht der 68 jährige Henry? Er motiviert mich um 6 Uhr morgens zu Springfotos :-D
Etwas gutes hatte aber der bewölkte Himmel und die niedrigen Temperaturen ( 25 Grad), wir sind nämlich auf den Mala-Walk gelaufen, ein 9,4km langer Rundgang um den Uluru. Das hätte bei 40 Grad und praller Sonne (offenes Land, kein Schatten) nicht ganz so viel Spaß gemacht...Wir hatten den Nachmittag frei, also wurden Fotos ausgetauscht, geschlafen, im Pool geschwommen. Und ich bin auf Heike und Ben getroffen, mit denen ich in Adelaide couchsurfen war. Sie haben direkt neben unserem Platz übernachtet. Die Stimmung wurde immer besser je näher der Abend kam, da sich die Wolkendecke auflöste und die Sonne zum Vorschein kam - endlich! Extrem gut gelaunt sind wir erneut zum Uluru gefahren, um als erste einen Platz für unser Dinner zu reservieren. Was ich dann festgestellt habe, ist, dass der Uluru eigentlich nicht nur irgendein Fels ist, sondern schon was magisches hat. Er unterscheidet sich auf jeden Fall von den anderen Hügeln/Bergen im Outback und ich denke, seine Geschichte und der Zusammenhang mit den Traumzeitgeschichten macht aus ihm etwas Besonderes. Der Abend war perfekt, wir haben uns den Parkplatz mit einigen anderen Gruppen geteilt, aber bei keiner war die Stimmung so toll und locker :-) Und als dann die Sonne innerhalb von Sekunden unterging und wir alle live miterleben konnten wie der Uluru wirklich seine Farben von rot , orange ins lila-farbene wechselt konnte man spüren wie glücklich alle waren :-) Auf der Rückfahrt zu unserem Camp gab´s dann reichlich Musik, Julian hat für drei aus der Gruppe einen Song ausgesucht, die im Ende sehr treffend waren - für mich gab´s " I´m a Barbie girl" :-D
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| Der Uluru schön sonnig :) |
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| Regine & ich |
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| Fantastische Stimmung |
Liebste Grüße,
eure Laura
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