Am Samstag hat mich Papa zu einer seiner Verhandlungen mitgenommen, wobei mir vor Ort zwei Praktikantinnen - Barbara und Jutta - zugeteilt wurden, die mir Bogor zeigen sollten. Nachdem ich aber den Botanischen Garten und den Miniaturpark schon besucht hatte blieben nur eine Gong-Fabrik, eine Kokosnuss-am-Straßenrand-trinken (ist nicht wirklich meins) und Mittagessen in einem schönen Restaurant übrig. Wir sind dabei viel auf Nebenstraßen gefahren, vorbei an unzähligen kleinen Geschäften, Ständen, Menschen..
Fazit: Jakarta ist eine heiße Stadt, in der vierköpfige Familien im Sandwich-Stil auf einem Mofa sitzen, sich zwischen die unzähligen Autos, die scheinbar rund um die Uhr im Stau stehen, schlängeln. Eine Stadt, in der die Reichen einen eigenen Bereich haben, abgetrennt mit Wachposten und Schranken und die "Normalbürger" in heruntergekommenen "Häusern", Wellblechhütten o.Ä. wohnen. In der Kinder in zugemüllten Flüssen schwimmen, nicht ausgebildete Einwohner sich selbst zu Verkehrsreglern ernennen und der blaue Himmel nicht zu sehen ist.
Abgesehen davon habe ich eine sehr schöne Woche mit meinem Vater verbracht. Jeden Abend sind wir mit seinen Verhandlungspartnern oder Freunden europäisch, indisch, japanisch, chinesisch und indonesisch essen gegangen. Viele nette, sehr gastfreundliche Menschen habe ich kennen gelernt und so einige Probleme mit dem Englisch hier gehabt.
Nun geht es für mich heute zurück nach Australien. Wer weiß, für wie lange noch..
Liebste Grüße, eure Laura

Wieso denn wer weiß wir lange noch? Hast du schon wieder neue Pläne?
AntwortenLöschenDie Fotos mit den Tieren sind übrigens der Hammer. Ich bin außerordentlich neidisch!
Ne, war jetzt eigentlich nur so dahin gesagt :) wusste nicht, dass dieser satz solche reaktionen auslöst :)
AntwortenLöschendiese fotos gefallen mir persönlich auch am besten :D