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| Memorial Arch |
Vom 6. August bis zum 7. August habe ich eine 2DaysTour mit "wildlifetours" auf der Great Ocean Road und zum Grampians Nationalpark gemacht. Mit 17 Leuten, einschließlich unserem Tour Guide Chris, sind wir am Montag früh morgens losgefahren. Während der Tour hieß ich für die Asiaten/Japaner/Chinesen, die dabei waren, Paula, weil die meinen Namen nicht aussprechen konnten und ich nicht gerne Laha oder Laoha genannt werden wollte ( übrigens kennen/verstehen die Australier meinen Namen nicht- obwohl ich ihn immer extra deutlich ausspreche).

Als erstes fuhren wir durch Geelong und Torquay, wo wir unseren ersten Stopp am Strand machten. Torquay ist einer der beliebtesten Surfer-Städte in Australien, dementsprechend zieht es viele junge Leute dorthin. Für den nächsten Stopp sind wir nach Bells Beach, der bekannt ist für seinen Surf-Wettbewerb und den bis zu 6m hohen Wellen, gefahren. Weiter ging es auf der Great Ocean Road, die auch in drei Abschnitte eingeteilt wird ( Surf-Road, Green-Road, den dritten Namen habe ich leider vergessen), zum Memorial Arch. Hier konnten wir ein paar interessante Informationen über die Great Ocean Road lesen, wie zb, dass die Road nur 250km lang ist und von Geelong bis Warrnambool führt.
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| Bells Beach |
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Sie führt zum größten Teil direkt an der Küste entlang, vorbei an Stränden und grossen Felsen. Auf der anderen Seite hatten wir stets Berge und viel Wald.
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| Twelve Apostles |
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Zwischendurch haben wir für einen einzigen Seehund angehalten und ihn so bestaunt, als ob wir noch nie einen gesehen hätten :-) Genauso wie die zwei Koalas bei unserem nächsten Stopp. Die beiden haben wir gerade in einer ihrer 20 stündigen Schlafphase - an einem Tag wohlbemerkt - erwischt. Dafür waren die Papagaien ( oder Wellensittiche ? Ich habe davon absolut keine Ahnung) umso lebendiger. Mir wurde irgendwann eine kleine Tüte mit Futter in die Hand gedrückt. Gott sei Dank wurde ich während der Vogel-Invasion vor Kot verschont. Bevor wir im Maits Forest eine kleine Runde gewandert sind, haben wir in Apollo Bay zu Mittag gegessen. Das Highlight schlechthin folgte danach : die Twelve Apostles. Das sind bis zu 60m hohe, im Meer stehende Felsen aus Kalkstein. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, gerade als wir angekommen sind regnete es noch ein bisschen, aber die Sonne kam raus. Beeindruckende Felsformationen, mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Zu Lord Ard Gorge - eine von hohen Felsen eingerahmte Bucht - gibt es eine australische Titanic-Version, hier die Kurzfassung : ein Schiff, das vor der Küste Australiens kenntert, 52 Menschen sterben, nur zwei 18jährige überleben. Tom Pearce strandet als erstes im Lord Ard Gorge, hört dann aber eine Frauenstimme um Hilfe schreien und schwimmt daraufhin wieder los, um Eva Carmichael ganz heldenhaft zu retten. Die beiden heiraten, aber Eva bricht Tom das Herz, um zurück nach Irland zu ihrem Bruder zu gehen ( bei dem Schiffbruch hat sie ihre Eltern, zwei Brüder und drei Schwestern verloren). Sie heiratet dort ein zweites Mal. Genauso wie Tom, der Kapitän wird und zwei weitere Schiffbrüche überlebt.
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| Twelve Apostles |
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| Lord Ard Gorge |
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Diese Geschichte und eine weitere über ein verliebtes Pärchen auf der London Bridge, wo wir auch noch gehalten haben, erzählte uns Chris. Übernachtet haben wir im Grampians National Park (grandioser Sternenhimmel!), wo die Tour am nächsten Tag weiter ging.
Wow! Und sooooo schöne Fotos! Habt ihr im Park unter freiem Himmel geschlafen? Wie aufregend :-)
AntwortenLöschenNein, dafür war´s eindeutig zu kalt :) In Ned´s Other Bed´s haben wir übernachtet. Sprich dort haben wir uns mehrere Zimmer mit Stockbetten geteilt. Abendessen und Frühstück mussten wir uns in der dortigen Küche selbst machen. War ziemlich okey :)
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